Dachdecker-Innung des Kreises Altenkirchen

Sanitär-Heizung-Klimatechnik-Innung Rhein-Westerwald
Innungsversammlung der SHK‑Innung-RWW

– Fachliche Impulse, klare Beschlüsse und ein Blick nach vorn -

Mit einer erfreulich guten Beteiligung fand die diesjährige Innungsversammlung der SHK‑Innung statt. Zahlreiche Mitgliedsbetriebe nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen im Sanitär‑, Heizungs‑ und Klimahandwerk auszutauschen. Die Veranstaltung machte erneut deutlich, wie wichtig der fachliche Dialog innerhalb der Branche ist – gerade in Zeiten politischer und wirtschaftlicher Veränderungen.

Eröffnet wurde die Versammlung durch den Bericht des Obermeisters Dirk Lichtenthäler, der das Jahr 2025 aus Sicht der Innung Revue passieren ließ. Er beleuchtete die wirtschaftliche Lage des SHK‑Handwerks, die Herausforderungen im Bereich der Fachkräftegewinnung sowie die Auswirkungen politischer Rahmenbedingungen auf die Betriebe.

Mit Blick auf 2026 skizzierte er die zentralen Aufgaben, die auf die Innung zukommen: die Stärkung der Nachwuchsgewinnung, den Ausbau der Weiterbildungsangebote und die Positionierung des Handwerks in energiepolitischen Debatten. Die Branche stehe vor wichtigen Entscheidungen – insbesondere im Zusammenhang mit der Energiewende und der Modernisierung der Gebäudetechnik. Der Obermeister betonte, dass die Innung weiterhin eine starke Stimme für die Betriebe sein müsse – regional wie überregional. Positionen müssten klar, sachlich und konstruktiv formuliert werden, immer mit dem Ziel, die Zukunftsfähigkeit des SHK‑Handwerks zu sichern.

Ein fachlicher Höhepunkt war der Vortrag zur Beurteilung von Elektroinstallationen beim Einbau von Wärmepumpen. Die Referenten, Vanessa und Holger Schmahl, erläuterten praxisnah, welche Anforderungen an die elektrische Infrastruktur gestellt werden, wie Schnittstellen zwischen SHK‑ und Elektrogewerken optimal gestaltet werden und welche sicherheitsrelevanten Aspekte zu beachten sind. Das Thema stieß auf großes Interesse, da Wärmepumpen weiterhin zu den zentralen Zukunftstechnologien im Gebäudebereich zählen.

Einstimmig verabschiedete die Versammlung die Jahresrechnung 2025 sowie den Haushaltsplan für 2026. Ein weiterer Punkt war die notwendige Anpassung der Prüfungsgebühren. Da die bisherigen Sätze nicht mehr kostendeckend waren, beschloss die Innung eine moderate Erhöhung, um die Qualität der Prüfungen und die organisatorischen Abläufe langfristig sicherzustellen.

Die Innungsversammlung zeigte deutlich das gute und konstruktive Miteinander der Betriebe. Fachliche Impulse, sachliche Beschlüsse und ein offener Austausch bildeten die Grundlage für die weitere Zusammenarbeit.

Verantwortlich: Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald